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Neues von ATS Records  

ATS Records aus Molln/OÖ waren nicht untätig und haben wieder jede Menge Tonträger produziert. Drei davon möchten wir näher vorstellen, und zwar:


  • SAXOFOUR - "...plays Mozart"

Im Mozartjahr 2006  beschäftigte sich das österreichische Saxofonquartett „SAXOFOUR“ zum zweiten mal seit 1991 (ja, genau – so lange gibt es diese saxofonklangraumschiffskapitänszusammenschlußorganisation schon !) mit Stücken, Arien, Themen des Komponisten und arrangiert diese Begegnung in der schon so bewährten ureigenen saxofourfrischen Vielfalt.

Die, vielleicht auch von oben diktierten Melodien des Wolfgang Amadé bekommen neue Kleider: packende Rhythmen und originelle, farbige Harmonien - geboren in den Köpfen der vier Komposaxisten.  

Der durch Improvisation potenzierte Spielwitz führt mit Sicherheit zu einem einzigartigen Hörerlebnis der Melodien des Salzburger Meisters.
Vielleicht tanzt er im Himmel mit und freut sich über die Grüße aus dem Jahr 2006.


Mehr Informationen zu Saxofour gibt es >hier<


 

 

  • Frank Schwinn - "Songs of Hope Desperation and Love"

"Songs of Hope Desperation and Love", das neue Soloalbum von Frank Schwinn ist ein klassisches Trennungsalbum, wobei sich der Grossteil der Songs mit den Jahren nach der Trennung einer langjährigen Beziehung beschäftigt und mit den Wirrungen eines Mannes, der sich emotional eingebunkert hat und doch auf flüchtige Affären nicht verzichten kann.

 

Die Songs sind wütend, sarkastisch, desillusioniert, teils voller Wahnsinn, teils voller Melancholie  und nie ohne Selbstironie. Und so auch der Gesang.

 

"Much too beautiful" ist dann der Song, der den Kreis der Neufindung schliesst und uns versöhnlich stimmt, deutet er doch auf eine neue emotionale Heimat hin.

 

Musikalisch ist das Album geprägt vom Blues, grossteils gespielt auf einer billigen 3-saitigen "cigar box slide guitar", live im Wohnzimmer aufgenommen, und zwar innerhalb zweier Wochen auf analogem Equipment bis hin zur Bandmaschine.

 

Auf den Songs "much too beautiful", "living in this country" und "don´t stifle me" kommt noch eine alte Drum-Maschine zum Einsatz, die der CD auch die Undergroundfärbung verleiht.

 

 

Wie man es von Frank Schwinn gewohnt ist, groovt die ganze Sache dabei minimalistisch, aber gehörig!


Mehr Informationen zu Frank Schwinn gibt es >hier<


  • WEBER+KIRBERG - “The Girl at the Bar”
JAZZDUO:  Katrin Weber, Gesang, Komposition
                 Thiemo Kirberg, Gitarre

 

Nach dem großen Erfolg des KATRIN WEBER TRIO hat die Sängerin und Komponistin Katrin Weber im Winter 2009/10 ein neues Projekt gestartet: Das Jazzduo WEBER+KIRBERG.

Gemeinsam mit dem wunderbaren Gitarristen Thiemo Kirberg erforscht Katrin Weber nun die musikalischen Möglichkeiten der kleinen Besetzung.

Das Duo spannt einen Bogen vom Blues über das Great American Songbook des Jazz bis zum brasilianischen Bossa Nova, Grundlage des Repertoires sind Eigenkompositionen von Katrin Weber.

Weber und Kirberg, beide in Deutschland geboren und aufgewachsen, haben sich in Wien gefunden und bald festgestellt, daß sich hier Möglichkeiten für eine inspirierende und erfüllende musikalische Beziehung eröffnen.

Das Duo hat nun Anfang 2010 seinen ersten Tonträger aufgenommen, die CD „The Girl at the Bar“.

WEBER singt deutsche und englische Texte, KIRBERG begleitet stets einfühlsam und geschmackvoll – ganz in klassischer Tradition.

Eine Spezialität von Katrin Weber ist die Neuinterpretation von Jazz-Standards, die den Geist der bekannten Stücke auf oft ungewöhnliche und überraschende Weise erfassen. So wird das berühmte „It don’t mean a thing“ zu „Kein Sinn ohne Swing“ oder „Lullaby of Birdland“ zum bezaubernden „Vogellied“.

Vier Liedtexte stammen vom vielfältig begabten Theaterautor und Regisseur Henry Mason, mit dem Katrin Weber eine langjährige Zusammenarbeit - vor allem am Theater- verbindet.

Die Eigenkompositionen sind Kernstücke der CD, „The Girl at the Bar“, ein traurig-trotziger Song über die Frau, die an der Bar übrig bleibt, wurde zum Titellied,  beim melancholischen „Zu Asche“ hat Weber Masha Kalékos Gedicht „Kommentar überflüssig“ vertont und „My desperate heart“ bringt die ewige Klage über die seh’nsüchtige Liebe in die Form eines wunderbaren Slow Bossa.

Das intime Zusammenspiel von Gesang und Gitarre stellt in seiner Transparenz eine musikalische Herausforderung dar, die WEBER+KIRBERG bravourös meistern und damit eine CD vorlegen, die beschwingte, berührende und sinnliche Jazzmomente garantiert.


Mehr Informationen zu WEBER+KIRBERG gibts es >hier

 



! Die Daten werden ab dem nächsten HP-Update online sein !

 

(Fotos & Text: ATS Records-HP)

gepostet am 05-11-2010 17:21:13, mehr Artikel von Werner Ringitscher, mehr Artikel aus der Kategorie News