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Es gibt ein Leben nach dem Austropop – auf der „Seebühne“ Karlsplatz, in der TU Wien, der Kunsthalle am KP und dem Wien-Museum  

In kompetenter und liebevoller Programmarbeit hat der in England lebende Popexperte Robert Rotifer mit den Wiener OrganisatorInnen nun ein umfassendes und vielseitiges Programm mit 38 Konzerten der unterschiedlichsten Stile und Energien namens POPFEST 2010 auf die Beine gestellt.

„Ich bin sehr glücklich. Das von manchen wegen meiner persönlichen musikalischen Sozialisation erwartete Gitarrenband-, Indie- oder Singer/Songwriter-Festival ist es ebenso wenig geworden wie eine Einkaufsliste aller großen Namen.“ so Robert Rotifer.

Der Schwerpunkt liegt auf dem immensen Potential, welches es heute in Wien zu entdecken gilt.


Herzstück des Popfest sind die zehn Open-Air Konzerte auf der „Seebühne“ vor der Karlskirche: Wiens herausragende Singer-Songwriterin und Pionierin einer neuen heimischen Popmusik, Clara Luzia, wird am Donnerstag den 6. 5. das Festival eröffnen (Tag 1). Ihr folgen die Elektropop-Shooting Stars von Bunny Lake.

Tag 2 (Freitag, 7.5.) bringt die düstere Liedkunst von A Life, A Song, A Cigarette, danach die listigen Schlagerdandys von Tanz Baby! in großer Besetzung, und schließlich Österreichs Aushängeschild in Sachen neuer Elektronik, den 24-jährigen Keyboard-Zauberer Dorian Concept.

Tag 3 auf der Seebühne (Samstag, 8.5.) startet mit dem 21-jährigen Hoffnungsträger für eine Ehrenrettung des qualitätvollen Austropop, Der Nino aus Wien. Ihm folgt der Heimatlied-Erneuerer Karl Schwamberger alias Laokoongruppe und abschließend im weißen Anzug: Wiens melodiöser Pop-Skandinavist Florian Horwath.

Tag 4 (Sonntag, 9.5.) steht ganz im Zeichen des deutschsprachigem Pop. Zunächst präsentieren die Burgenländer Garish nochmals ihr aktuelles, sehr gereiftes Album, und am Ende bleibt Raum für das Ur-Wienerische: Die Ernst Molden Band feiert mit dem Popfest und dem Ehrengast und Unterstützer Willi Resetarits den Abschluss des Festivals.


Wien Museum präsentiert „Popmuseum“, Technische Universität wird „Pop-Campus“ und Kunsthalle project space bringt „Popfest Sessions“:

Die weiteren Schauplätze des Popfest sind das Wien Museum, die Technische Universität und der Kunsthalle project space. Das Programm im einzelnen:

Donnerstag, 6. Mai
-Wien Museum, ab 22h: Eröffnungsnacht mit Paper Bird, Sir Tralala, Live-Popmuseum mit Direktor Wolfgang Kos & Popfest-Kurator Robert Rotifer, PauT

Freitag, 7. Mai
-Kunsthalle project space, 12h: Popfest-Sessions – Diskussionen&Workshops&Live Artists
-Technische Universität, ab 23h: Ginga, Affine Records-Showcase mit The Clonious, JSBL, Spezialgast I-Wolf und Ogris Debris

Samstag, 8. Mai
-Kunsthalle project space, 12h: Popfest-Sessions – Diskussionen&Workshops&Live Artists
-Technische Universität, ab 23h: Velojet, Aber das Leben Lebt, Problembär Records-Showcase mit Astro Panda, mob, Neuschnee, Parkwächter Harlekin und Literatur-Pausen von Lukas Meschik

Sonntag, 9. Mai
-Seebühne, 13h: Brunch mit dem Kurator: Robert Rotifer spielt „außer Konkurrenz“ ein Konzert mit Freunden, darunter auch das vielversprechende neue Songwriting-Talent Mel.
-Technische Universität - Hof 1, ab 16h: Siluh Records-Showcase mit Mimu at Nite, Killed by 9V Batteries und Francis International Airport
-Wien Museum ab 22h: Das Trojanische Pferd, Songs of Claire Madison, Seayou/Fettkakao Records-Showcase mit Vortex Rex und A Thousand Fuegos


„Die Vorgabe, die Zahl der Bands, die auf der Seebühne vor der Karlskirche spielen, auf zehn zu beschränken, birgt immer die Gefahr der Wahrnehmung von Haupt- und Nebenbands in sich. Das Popfest hat für mich aber keine Hauptbands und keine Supports“ betonte Kurator Robert Rotifer.

Vier Tage und Nächte lang präsentiert das Popfest also neue, durch ihre spezielle Qualität bestechende Musikprojekte – nicht als Zeichen einer gönnerhafte Förderung oder als vermeintlich repräsentative Auswahl für ein ohnehin nicht einfach zu fassendes Phänomen, sondern als Fest der Wiener Popmusik, bei dem die Vielfalt der Stadt unmittelbar erlebbar ist.


Radio FM4 unterstützt das Popfest Wien als präsentierender Medienpartner. Die Diskussionen und Workshops der Popfest Sessions sind eine Initiative von mica, Aman und VTMÖ.

gepostet am 05-05-2010 17:39:50, mehr Artikel von Werner Ringitscher, mehr Artikel aus der Kategorie News